Seit den Balkankriegen (1912/13), welche die osmanische Herrschaft endgültig zu Fall gebracht hatten, gehörte Thessaloniki zum griechischen Staat. Mit einer Bevölkerung von 254.000 Einwohnern war es am Vorabend der deutschen Besatzungszeit die zweitgrößte Stadt Griechenlands und dank seines Hafens wichtiges Handelszentrum im südosteuropäischen Raum. Nach der Aufnahme Tausender christlich-orthodoxer griechischer Flüchtlinge und Vertriebener aus der Türkei und dem Massenexodus der moslemischen türkischen Bevölkerung aus Griechenland gemäß dem Lausanner Friedensvertrag 1923 war die griechische Stadtbevölkerung in der Überzahl.

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Nachwort: Thessaloniki während der deutschen Besatzungszeit 1941–1944

  • Stratos N. Dordanas,
  • Vaios Kalogrias

摘要

Seit den Balkankriegen (1912/13), welche die osmanische Herrschaft endgültig zu Fall gebracht hatten, gehörte Thessaloniki zum griechischen Staat. Mit einer Bevölkerung von 254.000 Einwohnern war es am Vorabend der deutschen Besatzungszeit die zweitgrößte Stadt Griechenlands und dank seines Hafens wichtiges Handelszentrum im südosteuropäischen Raum. Nach der Aufnahme Tausender christlich-orthodoxer griechischer Flüchtlinge und Vertriebener aus der Türkei und dem Massenexodus der moslemischen türkischen Bevölkerung aus Griechenland gemäß dem Lausanner Friedensvertrag 1923 war die griechische Stadtbevölkerung in der Überzahl.