Chopin, Szpilman und ein Kaktus
摘要
Das Verhältnis von Ghetto und Musik ist vielschichtig: Im Warschauer Ghetto konnte Musik zur Ablenkung oder zur Bewältigung von Not und Elend dienen, wurde aber auch als Waffe gegen die ums Überleben kämpfenden Ghettoinsassinnen und -insassen missbraucht. Der Beitrag untersucht anhand ausgewählter Einzelbeispiele die Funktionen von Musik im Warschauer Ghetto. Durch die Betrachtung der Werke u. a. von Arnold Schönberg und Jerzy Jurandot wird analysiert, welche Auswirkungen Produktion und Rezeption von Musik im und zum Warschauer Ghetto haben und auf die Erinnerungskultur weiter haben.