Die Kommunikation verläuft zum großen Teil so, dass man nicht nur die einzelnen Wörter in einem Satz formuliert, sondern feste und relativ feste Wortkombinationen verwendet. Diese sind wesentliche Bausteine unserer Sprache und in der Muttersprache als fertige Spracheinheiten kognitiv verankert. Die Produktion dieser Wortverbindungen ist intuitiv. Die Nichtmuttersprachler dagegen kennen diese Wortkombinationen nicht automatisch und produzieren oft grammatisch akzeptable, doch lexikalisch unpassende Wortkombination, da sie in einer usualisierten Form gebildet wird. Eine derartige Gruppe von usualisierten Wortkombinationen ist Objekt der Forschung im Beitrag – präpositionale Wortverbindungen, gebildet von der Präposition + Nullartikel + Nomen in der modalen Bedeutung des Mittels. Es geht um Wortverbindungen mit dem Basiswort Internet, E-Mail, Chat und SMS. Die Forschung im Beitrag, aufgebaut auf korpuslinguistischen Methoden, zeigt klare Tendenzen im Gebrauch genannter Wortverbindungen, in welcher Form sie in der Kommunikation verwendet werden können. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf die formale Erforschung der Vorkommenshäufigkeit untersuchter Nomina in möglichen usualisierten präpositionalen Wortverbindungen.

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Über Internet und per E-Mail? Usualisierte Wortverbindungen aus der interlingualen Sicht

  • Monika Hornáček Banášová

摘要

Die Kommunikation verläuft zum großen Teil so, dass man nicht nur die einzelnen Wörter in einem Satz formuliert, sondern feste und relativ feste Wortkombinationen verwendet. Diese sind wesentliche Bausteine unserer Sprache und in der Muttersprache als fertige Spracheinheiten kognitiv verankert. Die Produktion dieser Wortverbindungen ist intuitiv. Die Nichtmuttersprachler dagegen kennen diese Wortkombinationen nicht automatisch und produzieren oft grammatisch akzeptable, doch lexikalisch unpassende Wortkombination, da sie in einer usualisierten Form gebildet wird. Eine derartige Gruppe von usualisierten Wortkombinationen ist Objekt der Forschung im Beitrag – präpositionale Wortverbindungen, gebildet von der Präposition + Nullartikel + Nomen in der modalen Bedeutung des Mittels. Es geht um Wortverbindungen mit dem Basiswort Internet, E-Mail, Chat und SMS. Die Forschung im Beitrag, aufgebaut auf korpuslinguistischen Methoden, zeigt klare Tendenzen im Gebrauch genannter Wortverbindungen, in welcher Form sie in der Kommunikation verwendet werden können. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf die formale Erforschung der Vorkommenshäufigkeit untersuchter Nomina in möglichen usualisierten präpositionalen Wortverbindungen.