Darstellungen der russischen Silbenstruktur stützen sich auf das universelle phonologische Prinzip der Sonorität (Avanesov 1954), auf sprachspezifische phonotaktische Muster am Wortanfang und -ende (Baldwin 1969) oder auf eine Kombination beider Ansätze (Trediakovskij 1849 [1748]; Knjazev 1999). Die zentrale Frage, der ich hier nachgehe, ist, wie sich diese theoretischen Konzepte zu den intuitiv vorgenommenen Silbensegmentierungen russischer Mutersprachlerinnen verhalten. Eine weitere Frage betrifft die Verletzungen des Sonoritätssequenzprinzips, die im Russischen zu beobachten sind.

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Sonorität und wortinitiale Häufigkeit als Hinweise für die Silbifizierung russischer Wörter mit medialen Zweikonsonantenfolgen

  • Nikolay Hakimov

摘要

Darstellungen der russischen Silbenstruktur stützen sich auf das universelle phonologische Prinzip der Sonorität (Avanesov 1954), auf sprachspezifische phonotaktische Muster am Wortanfang und -ende (Baldwin 1969) oder auf eine Kombination beider Ansätze (Trediakovskij 1849 [1748]; Knjazev 1999). Die zentrale Frage, der ich hier nachgehe, ist, wie sich diese theoretischen Konzepte zu den intuitiv vorgenommenen Silbensegmentierungen russischer Mutersprachlerinnen verhalten. Eine weitere Frage betrifft die Verletzungen des Sonoritätssequenzprinzips, die im Russischen zu beobachten sind.