Aus den Revolutionswirren in den Rückzugsraum der Natur
摘要
Nach der »Wiederkehr des Weltkrieges in der Literatur«1 in den späten zwanziger Jahren, nach dem Erscheinen einer Flut von Frontromanen2 also, von denen Remarques Im Westen nichts Neues der bekannteste war und ist, kamen in den Jahren 1930/31 drei Fortsetzungsromane3 heraus, die sich mit dem Kriegsende und der Revolution beschäftigten. Ernst Glaeser veröffentlichte Frieden als Fortsetzung seines Bestsellers Jahrgang 1902, Ludwig Renn deklarierte Nachkrieg ausdrücklich als Fortsetzung seines ebenfalls erfolgreichen Romans Krieg und Erich Maria Remarque ließ seinem über Erwarten stark beachteten, alsbald auch verfilmten Kriegsroman das Buch Der Weg zurück folgen, das gleich in einer Auflage von 50.000 publiziert wurde. Mit Vorbehalt kann auch Theodor Plieviers Der Kaiser ging, die Generäle blieben als Fortsetzung von Des Kaisers Kulis angesehen werden. Vermutlich haben Verlagsinteressen ebenso wie wirtschaftliche Interessen der Autoren bei diesen Publikationen eine Rolle gespielt. Darüber hinaus ist anzunehmen, dass die Schriftsteller das Bedürfnis hatten, auch ihre Erfahrungen in der unmittelbaren Nachkriegs- und damit Revolutionszeit literarisch zu bearbeiten.