Durch die Einführung der Dritten Richtlinie auf dem Gebiet der Nichtlebensversicherung (92/49/EWG) wurden im Jahr 1994 eine Deregulierung und Liberalisierung der Versicherungswirtschaft im europäischen Binnenmarkt geschaffen1. Die hieraus resultierende Öffnung des Markts für ausländische Versicherungsunternehmen sowie der Wegfall regulatorischer Beschränkungen auf dem deutschen Markt (Genehmigungs- und Vorlagepflicht2 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen und Genehmigungs- und Vorlagepflicht für Tarife3) führen zu einem verstärkten Wettbewerb und zum Einzug neuer Möglichkeiten zur Produktgestaltung. Des Weiteren ist die Branche dem technologischen4 und soziologischen Wandel sowie steigender Digitalisierung5 ausgesetzt. Hieraus ergeben sich für die Versicherer zum einen neue Möglichkeiten, sich am Markt zu positionieren, zum anderen neue Herausforderungen, wie z. B. der steigende Wettbewerb6, Digitalisierung7, Regulatorik und Preisdruck in der Sachversicherung. Die Versicherer müssen auf geänderte Rahmenbedingungen und eine Wettbewerbssituation mit z. B. Vergleichsportalen und Markteintritten branchenfremder Unternehmen8 reagieren und sich durch neue und innovative Versicherungsprodukte differenzieren, um erfolgreich am Markt zu bestehen.

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Einleitung

  • Thomas Schmerling

摘要

Durch die Einführung der Dritten Richtlinie auf dem Gebiet der Nichtlebensversicherung (92/49/EWG) wurden im Jahr 1994 eine Deregulierung und Liberalisierung der Versicherungswirtschaft im europäischen Binnenmarkt geschaffen1. Die hieraus resultierende Öffnung des Markts für ausländische Versicherungsunternehmen sowie der Wegfall regulatorischer Beschränkungen auf dem deutschen Markt (Genehmigungs- und Vorlagepflicht2 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen und Genehmigungs- und Vorlagepflicht für Tarife3) führen zu einem verstärkten Wettbewerb und zum Einzug neuer Möglichkeiten zur Produktgestaltung. Des Weiteren ist die Branche dem technologischen4 und soziologischen Wandel sowie steigender Digitalisierung5 ausgesetzt. Hieraus ergeben sich für die Versicherer zum einen neue Möglichkeiten, sich am Markt zu positionieren, zum anderen neue Herausforderungen, wie z. B. der steigende Wettbewerb6, Digitalisierung7, Regulatorik und Preisdruck in der Sachversicherung. Die Versicherer müssen auf geänderte Rahmenbedingungen und eine Wettbewerbssituation mit z. B. Vergleichsportalen und Markteintritten branchenfremder Unternehmen8 reagieren und sich durch neue und innovative Versicherungsprodukte differenzieren, um erfolgreich am Markt zu bestehen.