Dieses Kapitel stellt eine Verbindung zwischen Pingala/Ida, Ha/Tha und dynamischem/empfänglichem Gleichgewicht her, das als Grundlage für Gesundheit und Spiritualität im Yoga angesehen wird. Pingala ist autoritärer, während Ida inklusiver ist. Eine Qualität ohne die andere manifestiert sich in unvorteilhaften Extremen wie übermäßiger Kontrolle (Pingala) oder dem Zusammenbruch unter Stress (Ida). Das Kapitel diskutiert sowohl die Eigenschaften von Ida und Pingala als auch ihre Stärken und Schwächen und wie man das entgegengesetzte energetische Prinzip nutzen kann, um das Gleichgewicht wiederherzustellen. Mit diesem Verständnis wird weiter erörtert, wie diese yogischen Prinzipien praktisch am Arbeitsplatz angewendet werden können, um optimale Kommunikation, Interaktionen und Führung zu schaffen. Schließlich wird die Beziehung zwischen Ida, Pingala und dem horizontalen versus vertikalen Geschäftsorganisationsmodell diskutiert. Die Pingala-Organisation tendiert eher zu einem Geschäftsmodell bestehend aus „Befehlsketten“. Ohne ein angemessenes Ida (horizontales) organisatorisches Gleichgewicht kann dieser Managementstil jedoch bestimmte Fallstricke zu gewärtigen haben. Das Ida-Modell allein ist auch nicht die Lösung. Die horizontale Organisation ist stark darin, Input zu sammeln, alle Standpunkte zu berücksichtigen und sicherzustellen, dass alle Akteure zufrieden sind. Ohne das vertikale (Pingala) Gleichgewicht in einer Organisation kann dies schnell zu Trägheit, mangelnder Handlung und Unentschlossenheit führen. Genau wie im Yoga schaffen diese beiden Pole zusammen eine Organisationsstruktur, die ausgewogen und optimal effektiv ist.

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Horizontale und vertikale Geschäftsmodelle und ihre Beziehung zu den Konzepten von Ida und Pingala im Yoga

  • Kamini Desai

摘要

Dieses Kapitel stellt eine Verbindung zwischen Pingala/Ida, Ha/Tha und dynamischem/empfänglichem Gleichgewicht her, das als Grundlage für Gesundheit und Spiritualität im Yoga angesehen wird. Pingala ist autoritärer, während Ida inklusiver ist. Eine Qualität ohne die andere manifestiert sich in unvorteilhaften Extremen wie übermäßiger Kontrolle (Pingala) oder dem Zusammenbruch unter Stress (Ida). Das Kapitel diskutiert sowohl die Eigenschaften von Ida und Pingala als auch ihre Stärken und Schwächen und wie man das entgegengesetzte energetische Prinzip nutzen kann, um das Gleichgewicht wiederherzustellen. Mit diesem Verständnis wird weiter erörtert, wie diese yogischen Prinzipien praktisch am Arbeitsplatz angewendet werden können, um optimale Kommunikation, Interaktionen und Führung zu schaffen. Schließlich wird die Beziehung zwischen Ida, Pingala und dem horizontalen versus vertikalen Geschäftsorganisationsmodell diskutiert. Die Pingala-Organisation tendiert eher zu einem Geschäftsmodell bestehend aus „Befehlsketten“. Ohne ein angemessenes Ida (horizontales) organisatorisches Gleichgewicht kann dieser Managementstil jedoch bestimmte Fallstricke zu gewärtigen haben. Das Ida-Modell allein ist auch nicht die Lösung. Die horizontale Organisation ist stark darin, Input zu sammeln, alle Standpunkte zu berücksichtigen und sicherzustellen, dass alle Akteure zufrieden sind. Ohne das vertikale (Pingala) Gleichgewicht in einer Organisation kann dies schnell zu Trägheit, mangelnder Handlung und Unentschlossenheit führen. Genau wie im Yoga schaffen diese beiden Pole zusammen eine Organisationsstruktur, die ausgewogen und optimal effektiv ist.