Weltenglisch im EFL-Klassenzimmer: Die Realität
摘要
Noch in den mittleren 1960er Jahren konzentrierten sich die Englischprogramme sowohl im Vereinigten Königreich als auch in den USA hauptsächlich auf nationale Ansichten der Sprache, und die englische Sprache wurde aus den Perspektiven zweier weitgehend einsprachiger Länder untersucht (Bolton, in ‚Thank you for calling‘: Asian Englishes and ‚native-like‘ performance in Asian call centres). Trotz der enormen Veränderungen, die die Englischabteilungen in den letzten 60 Jahren erlebt haben, einschließlich der Forderungen nach Anerkennung und Akzeptanz der Plurizentrik des EnglischenPluricentricity of English, einer Abkehr von einer weitgehend einsprachigen Ideologie, die auf der Vorstellung basiert, dass Englisch einen einzigen Standard hat, hat sich im Sprachunterricht, insbesondere im EFLEnglish as a Foreign Language-Kontext, wenig geändert. Theoretische Diskussionen über Englisch und Englishes sind zahlreich, und heute, obwohl die auf Weltenglisch basierende SprachlehrpädagogikWorld Englishes-based pedagogy zunehmend diskutiert wird, sind solche Diskussionen nicht über das Theoretische hinausgegangen. Versuche, neue Varietäten des EnglischenNew Varieties of English in den Sprachunterricht, insbesondere im EFL-Kontext, zu integrieren, stießen bestenfalls auf Widerstand und schlimmstenfalls auf Feindseligkeit. Dieses Werk beginnt mit einem Überblick über die Forschung zu Weltenglisch und untersucht dann zunächst die Rolle der World-Englishes-Forschung im Allgemeinen, gefolgt von einem Bericht über die Rolle der akademischen Welt bei der Aufrechterhaltung der mächtigen Position der Inner-Circle-VarietätenInner Circle varieties heute. Es schließt mit einem Abschnitt darüber, wie Weltenglisch über informierte pädagogische Praktiken am besten in Sprachprogramme und Klassenzimmer integriert werden kann.