Eine gemeinsame Vision fördern: Selbstidentität, Beziehungsaufbau und menschenzentrierte Interventionen
摘要
Die Frage, wie die Ausbildung sozialer Identitäten mit den individuellen Einstellungen und Verhaltensweisen einer Person zusammenhängt, ist ein interessantes Konzept, das für die Gesundheitskommunikation nutzbar gemacht und weiterentwickelt werden kann. Darüber hinaus zeigen Ansätze aus Theorien der neuen sozialen Bewegungen, wie die Konstruktion einer kollektiven sozialen Identität durch Diskurs und Dialog zu kollektivem Handeln oder Nicht-Handeln führen kann. Abschließend wird die Umsetzbarkeit einer gemeinschaftsbasierten partizipativen Gesundheitskommunikation als Alternative zu vermittelter und zentral organisierter Gesundheitskommunikation erörtert. Angelehnt an Hechts Communication Theory of Identity (CTI) schlägt dieses Kapitel Wege vor, die interdisziplinäre Ausrichtung der Gesundheitskommunikation zu erweitern, um individuelles und kollektives Sinnstiften und Handeln zu untersuchen. Dies würde die Kommunikation nicht nur inklusiver gestalten, sondern auch zu einem besseren Verständnis der Gesundheitspraktiken von Menschen beitragen.