Kunst
摘要
Die vorangegangenen Betrachtungen im ersten Teil der Arbeit haben die ästhetische Moderne als einen hochgradig geschlechtlich kodierten Diskursraum konturiert. Wie dargelegt wurde, fungierten ‚Weiblichkeit‘ und ‚Männlichkeit‘ um 1900 weniger als Beschreibungen sozialer Realität, sondern vielmehr als allegorische Träger für die Ambivalenzen der Moderne. In der philosophischen und künstlerischen Reflexion männlicher Akteure wurde die Frau häufig zur symbolischen Gegenwelt stilisiert.