Kap. 3 stellt Kommunikation als zentrales Mittel der Beziehungsgestaltung in den Mittelpunkt therapeutischer Interaktionen. Kommunikation – verbal, nonverbal und multisensorisch – beeinflusst maßgeblich, wie Beziehungen entstehen, sich verändern und erhalten bleiben. Theoretische Bezugsrahmen wie der Symbolische Interaktionismus (Mead) und die Systemtheorie (Luhmann) als auch kommunikationspsychologische Modelle wie die Axiome (Watzlawick et al.) sowie das Vier-Ohren-Modell (Schulz von Thun) verdeutlichen, wie in sozialen Interaktionen Bedeutung mittels Kommunikation konstruiert und Beziehung aktiv gestaltet wird. Kommunikation ist damit nicht bloß Informationsaustausch, sondern ein komplexer Aushandlungsprozess von Bedeutungen, Rollen und Erwartungen. Therapeut:innen sind gefordert, kommunikative Signale sensibel wahrzunehmen und reflektiert mit Sprache und Körpersprache umzugehen, um stabile und unterstützende Beziehungen zu ermöglichen.

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Kommunikation als zentrales Gestaltungsmittel von Beziehungen

  • Alexa von Bosse

摘要

Kap. 3 stellt Kommunikation als zentrales Mittel der Beziehungsgestaltung in den Mittelpunkt therapeutischer Interaktionen. Kommunikation – verbal, nonverbal und multisensorisch – beeinflusst maßgeblich, wie Beziehungen entstehen, sich verändern und erhalten bleiben. Theoretische Bezugsrahmen wie der Symbolische Interaktionismus (Mead) und die Systemtheorie (Luhmann) als auch kommunikationspsychologische Modelle wie die Axiome (Watzlawick et al.) sowie das Vier-Ohren-Modell (Schulz von Thun) verdeutlichen, wie in sozialen Interaktionen Bedeutung mittels Kommunikation konstruiert und Beziehung aktiv gestaltet wird. Kommunikation ist damit nicht bloß Informationsaustausch, sondern ein komplexer Aushandlungsprozess von Bedeutungen, Rollen und Erwartungen. Therapeut:innen sind gefordert, kommunikative Signale sensibel wahrzunehmen und reflektiert mit Sprache und Körpersprache umzugehen, um stabile und unterstützende Beziehungen zu ermöglichen.