Die COVID-19-Pandemie fungierte als ein globaler, unvorhergesehener Katalysator, der lang schwelende Trends in der Arbeitswelt nicht nur beschleunigte, sondern unumkehrbar machte und die traditionelle, im Industriezeitalter verwurzelte Vorstellung von Arbeit, die an einen festen Ort und feste Zeiten gebunden ist, fundamental in Frage stellte. Das erzwungene globale Experiment der Fernarbeit hat in einem Ausmaß, das zuvor unvorstellbar schien, bewiesen, dass eine Vielzahl von Wissensarbeitsplätzen nicht nur möglich, sondern oft sogar hocheffektiv außerhalb der traditionellen Bürowände ausgeführt werden können. Dies hat einen tiefgreifenden und dauerhaften Wandel in den Erwartungen der Arbeitnehmer und den strategischen Überlegungen der Unternehmen eingeleitet. Die Zukunft der Arbeit ist nicht mehr ein monolithisches, für alle geltendes Konzept, sondern ein breites Spektrum an flexiblen Modellen, das von vollständiger Präsenzarbeit über eine Vielzahl verschiedener hybrider Arrangements bis hin zur kompletten, ortsunabhängigen Fernarbeit reicht. Das hybride Arbeitsmodell, eine bewusste und strukturierte Mischung aus Arbeit im zentralen Unternehmensbüro und an einem entfernten Ort (typischerweise dem Homeoffice), kristallisiert sich dabei für die Mehrheit der Unternehmen und Mitarbeiter als das bevorzugte und nachhaltigste Modell heraus [2, 3]. Es verspricht, die Vorteile beider Welten zu vereinen: die erhöhte Autonomie, die ungestörte Konzentration und die verbesserte Work-Life-Balance der Fernarbeit mit den unbestreitbaren Vorteilen der persönlichen, spontanen Zusammenarbeit, des sozialen Austauschs, des informellen Lernens und der Stärkung der Unternehmenskultur, die das physische Büro bietet [1].

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Arbeit und Bildung im Wandel

  • Ulrich Karrenberg

摘要

Die COVID-19-Pandemie fungierte als ein globaler, unvorhergesehener Katalysator, der lang schwelende Trends in der Arbeitswelt nicht nur beschleunigte, sondern unumkehrbar machte und die traditionelle, im Industriezeitalter verwurzelte Vorstellung von Arbeit, die an einen festen Ort und feste Zeiten gebunden ist, fundamental in Frage stellte. Das erzwungene globale Experiment der Fernarbeit hat in einem Ausmaß, das zuvor unvorstellbar schien, bewiesen, dass eine Vielzahl von Wissensarbeitsplätzen nicht nur möglich, sondern oft sogar hocheffektiv außerhalb der traditionellen Bürowände ausgeführt werden können. Dies hat einen tiefgreifenden und dauerhaften Wandel in den Erwartungen der Arbeitnehmer und den strategischen Überlegungen der Unternehmen eingeleitet. Die Zukunft der Arbeit ist nicht mehr ein monolithisches, für alle geltendes Konzept, sondern ein breites Spektrum an flexiblen Modellen, das von vollständiger Präsenzarbeit über eine Vielzahl verschiedener hybrider Arrangements bis hin zur kompletten, ortsunabhängigen Fernarbeit reicht. Das hybride Arbeitsmodell, eine bewusste und strukturierte Mischung aus Arbeit im zentralen Unternehmensbüro und an einem entfernten Ort (typischerweise dem Homeoffice), kristallisiert sich dabei für die Mehrheit der Unternehmen und Mitarbeiter als das bevorzugte und nachhaltigste Modell heraus [2, 3]. Es verspricht, die Vorteile beider Welten zu vereinen: die erhöhte Autonomie, die ungestörte Konzentration und die verbesserte Work-Life-Balance der Fernarbeit mit den unbestreitbaren Vorteilen der persönlichen, spontanen Zusammenarbeit, des sozialen Austauschs, des informellen Lernens und der Stärkung der Unternehmenskultur, die das physische Büro bietet [1].