Die Wirbel der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule können als Landmarken für die Lage von Organen des Brust-, Bauch- und Beckenraums herangezogen werden. Zum Basiswissen der Rückenanatomie gehört die Morphologie der Wirbel der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule und des Os sacrum. Die oberflächliche, eingewanderte Rückenmuskulatur sowie die autochthone, ortsständig gebliebene Rückenmuskulatur mit ihrem lateralen und medialen Trakt haben Bezug zu Faszien, die für den Physiotherapeuten wichtig sind. Gelenke und Bänder der Wirbelsäule einschließlich der Kopfgelenke ermöglichen in unterschiedlichem Ausmaß Ventral- und Dorsalflexion, Lateralflexion und Rotation. Verglichen mit der oberen und unteren Extremität ist die arterielle Versorgung der Rückenmuskeln schwächer ausgebildet. Während der embryologischen Entwicklung erhält jeder Wirbel Material aus 2 benachbarten Sklerotomen, ein komplizierter Prozess, der als Resegmentierung bezeichnet wird. Störungen können zur Bildung von Halbwirbeln führen. Folgende Erkrankungen am Rücken und an der Wirbelsäule haben einen klinisch-anatomischen Hintergrund: Lumbalhernien, Triggerpunkte der Muskulatur, Schleudertrauma, Halb- und Keilwirbel, Spondylolisthesis, Frakturen der Wirbelsäule, Scheuermann-Erkrankung, Liquorentnahme, Bandscheibenvorfall, Facettengelenksyndrom, Morbus Bechterew, Kyphose, Kyphoskoliose, kongenitale Skoliose, Spina bifida, Meningozele, Meningomyelozele.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Rücken (Dorsum)

  • Horst Claassen

摘要

Die Wirbel der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule können als Landmarken für die Lage von Organen des Brust-, Bauch- und Beckenraums herangezogen werden. Zum Basiswissen der Rückenanatomie gehört die Morphologie der Wirbel der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule und des Os sacrum. Die oberflächliche, eingewanderte Rückenmuskulatur sowie die autochthone, ortsständig gebliebene Rückenmuskulatur mit ihrem lateralen und medialen Trakt haben Bezug zu Faszien, die für den Physiotherapeuten wichtig sind. Gelenke und Bänder der Wirbelsäule einschließlich der Kopfgelenke ermöglichen in unterschiedlichem Ausmaß Ventral- und Dorsalflexion, Lateralflexion und Rotation. Verglichen mit der oberen und unteren Extremität ist die arterielle Versorgung der Rückenmuskeln schwächer ausgebildet. Während der embryologischen Entwicklung erhält jeder Wirbel Material aus 2 benachbarten Sklerotomen, ein komplizierter Prozess, der als Resegmentierung bezeichnet wird. Störungen können zur Bildung von Halbwirbeln führen. Folgende Erkrankungen am Rücken und an der Wirbelsäule haben einen klinisch-anatomischen Hintergrund: Lumbalhernien, Triggerpunkte der Muskulatur, Schleudertrauma, Halb- und Keilwirbel, Spondylolisthesis, Frakturen der Wirbelsäule, Scheuermann-Erkrankung, Liquorentnahme, Bandscheibenvorfall, Facettengelenksyndrom, Morbus Bechterew, Kyphose, Kyphoskoliose, kongenitale Skoliose, Spina bifida, Meningozele, Meningomyelozele.