Drei Ausflüge in die Sprachtheorie
摘要
Dieses Kapitel befasst sich mit drei sprachtheoretischen Konzepten. Zunächst geht es um die Theorie von der Markiertheit sprachlicher Gegensätze. Sie besagt, dass komplexe, komplizierte Formen in der Sprache immer auf einfachen Formen beruhen und vom Kontrast zu ihnen getragen werden. Das ist wichtig für das Verständnis der Movierung, der Ableitung von Feminina aus Maskulina (und der von Maskulina aus Feminina). Zweitens geht es um Theorien über die Zusammenhänge zwischen Sprache und Denken und die Annahme, dass man durch gezielte Veränderungen der Sprache das Denken der Leute, die sie sprechen, verändern könne. Und schließlich geht es um einige Theorien über den Sprachwandel, um die Frage, nach welchen Regeln Sprachen sich ändern und was sie dazu veranlasst, das zu tun.