Im Beitrag wird der Frage nachgegangen, wie Fragen sozialer Klasse in Kriminalromanen für Kinder verhandelt werden. Dafür wird zunächst ein Überblick über die Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur seit den 1920er-Jahren mit besonderem Fokus auf die Texte, die soziale Klasse zum Thema machen, gegeben. Vor diesem Hintergrund werden anschließend drei ausgewählte Kriminalromane für Kinder mit Blick auf die Fragestellung untersucht: Erich Kästners Emil und die Detektive (1929), Andreas Steinhöfels Rico, Oskar und die Tieferschatten (2008) und Frank Maria Reifenbergs/Gina Mayers Die Schattenbande legt los! (2014).

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„Die meisten Leute verdienen viel, viel weniger.“ – Verhandlungen sozialer Klasse in Kriminalromanen für Kinder

  • Ina Henke

摘要

Im Beitrag wird der Frage nachgegangen, wie Fragen sozialer Klasse in Kriminalromanen für Kinder verhandelt werden. Dafür wird zunächst ein Überblick über die Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur seit den 1920er-Jahren mit besonderem Fokus auf die Texte, die soziale Klasse zum Thema machen, gegeben. Vor diesem Hintergrund werden anschließend drei ausgewählte Kriminalromane für Kinder mit Blick auf die Fragestellung untersucht: Erich Kästners Emil und die Detektive (1929), Andreas Steinhöfels Rico, Oskar und die Tieferschatten (2008) und Frank Maria Reifenbergs/Gina Mayers Die Schattenbande legt los! (2014).