Die Bildgebung mit radiologischen Verfahren ist essenziell für die Differenzialdiagnostik von Kletterverletzungen. Klassische Röntgenverfahren und die Computertomographie (CT) als Schnittbildgebung können knöcherne Veränderungen wie Degeneration, Fraktur oder Avulsionen hervorragend detektieren. Sie haben jedoch einen limitierten Weichteilkontrast und sind immer mit einer Exposition des Patienten mit ionisierenden Strahlen verbunden. Die Sonographie ist eine breit angewandte, leicht zu erlernende und auch funktionell während der Bewegung des Patienten durchführbare Methode. Sie ist hervorragend zur primären Diagnostik von Weichteilverletzungen beim Klettern geeignet. Die Magnetresonanztomographie (MRT) bietet als Schnittbildgebung den höchsten Weichteilkontrast und hat sich für die weitergehende oder spezielle Abklärung zahlreicher muskuloskeletaler Fragestellungen beim Klettersport durchgesetzt.

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Bildgebung von Kletterverletzungen

  • Thomas Bayer

摘要

Die Bildgebung mit radiologischen Verfahren ist essenziell für die Differenzialdiagnostik von Kletterverletzungen. Klassische Röntgenverfahren und die Computertomographie (CT) als Schnittbildgebung können knöcherne Veränderungen wie Degeneration, Fraktur oder Avulsionen hervorragend detektieren. Sie haben jedoch einen limitierten Weichteilkontrast und sind immer mit einer Exposition des Patienten mit ionisierenden Strahlen verbunden. Die Sonographie ist eine breit angewandte, leicht zu erlernende und auch funktionell während der Bewegung des Patienten durchführbare Methode. Sie ist hervorragend zur primären Diagnostik von Weichteilverletzungen beim Klettern geeignet. Die Magnetresonanztomographie (MRT) bietet als Schnittbildgebung den höchsten Weichteilkontrast und hat sich für die weitergehende oder spezielle Abklärung zahlreicher muskuloskeletaler Fragestellungen beim Klettersport durchgesetzt.