Die fortschreitende Digitalisierung des Gesundheitswesens eröffnet medizinischen Versorgungszentren (MVZs) vielfältige Potenziale zur Optimierung der patientenzentrierten Versorgung. Im Zentrum dieser Studie steht die Frage, inwiefern gezielte Onlinemarketingstrategien – insbesondere durch den Einsatz von Websites, sozialen Medien und Newslettern – zur Förderung des digitalen Empowerments von Patientinnen und Patienten beitragen. Auf Basis einer praxisorientierten Analyse wird dargelegt, dass durch eine strategisch konzipierte digitale Kommunikation nicht nur die Sichtbarkeit und Reputation von MVZs signifikant gesteigert werden kann, sondern auch eine substanzielle Verbesserung der Gesundheitskompetenz, Selbstwirksamkeit und Partizipation der Patient:innenschaft erreicht wird. Neben diesen positiven Effekten beleuchtet der Beitrag auch bestehende Herausforderungen – etwa im Hinblick auf Datenschutz, Barrierefreiheit und inhaltliche Qualität der Kommunikationsmaßnahmen. Abschließend liefert die Untersuchung praxisrelevante Implikationen sowie Forschungsansätze zur Weiterentwicklung digitaler Marketing- und Empowermentstrategien im Gesundheitswesen.

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Förderung des digitalen Empowerments von Patienten durch Onlinemarketingstrategien in medizinischen Versorgungszentren (MVZs): eine Praxisanalyse

  • Marion Kalteis

摘要

Die fortschreitende Digitalisierung des Gesundheitswesens eröffnet medizinischen Versorgungszentren (MVZs) vielfältige Potenziale zur Optimierung der patientenzentrierten Versorgung. Im Zentrum dieser Studie steht die Frage, inwiefern gezielte Onlinemarketingstrategien – insbesondere durch den Einsatz von Websites, sozialen Medien und Newslettern – zur Förderung des digitalen Empowerments von Patientinnen und Patienten beitragen. Auf Basis einer praxisorientierten Analyse wird dargelegt, dass durch eine strategisch konzipierte digitale Kommunikation nicht nur die Sichtbarkeit und Reputation von MVZs signifikant gesteigert werden kann, sondern auch eine substanzielle Verbesserung der Gesundheitskompetenz, Selbstwirksamkeit und Partizipation der Patient:innenschaft erreicht wird. Neben diesen positiven Effekten beleuchtet der Beitrag auch bestehende Herausforderungen – etwa im Hinblick auf Datenschutz, Barrierefreiheit und inhaltliche Qualität der Kommunikationsmaßnahmen. Abschließend liefert die Untersuchung praxisrelevante Implikationen sowie Forschungsansätze zur Weiterentwicklung digitaler Marketing- und Empowermentstrategien im Gesundheitswesen.