Internationalen Zahlen zufolge entwickeln etwa 50 % aller Menschen bis zum 75. Lebensjahr mindestens eine psychische Störung. Das Vorhandensein einer psychischen Störung kann durch veränderten Appetit, Antriebslosigkeit und anderes auch das individuelle Essverhalten und die Zusammensetzung der aufgenommenen Nahrung verändern. Neben dem direkten Einfluss der psychischen Erkrankungen auf das Essverhalten, können sich einseitige oder inadäquate Ernährungsweisen auch generell negativ auf die Stimmung und die psychische Gesundheit des Einzelnen auswirken.  Gleichzeitig trägt ein ausgewogenes, nährstoffadäquates Essverhalten zur Verbesserung der psychischen Gesundheit bei, was sowohl die Prävention psychischer Erkrankungen als auch ihre begleitende Behandlung unterstützt. Dieser Ansatz der Nutritional Psychiatry fokussiert auf den Zusammenhang zwischen Ernährungsqualität und psychischer Gesundheit und den daraus abzuleitenden Möglichkeiten für die psychotherapeutische und psychiatrische Behandlung unterstützende Ernährungsinterventionen.

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Zusammenhang zwischen Nahrungsaufnahme und psychischen Störungen

  • Katja Kröller

摘要

Internationalen Zahlen zufolge entwickeln etwa 50 % aller Menschen bis zum 75. Lebensjahr mindestens eine psychische Störung. Das Vorhandensein einer psychischen Störung kann durch veränderten Appetit, Antriebslosigkeit und anderes auch das individuelle Essverhalten und die Zusammensetzung der aufgenommenen Nahrung verändern. Neben dem direkten Einfluss der psychischen Erkrankungen auf das Essverhalten, können sich einseitige oder inadäquate Ernährungsweisen auch generell negativ auf die Stimmung und die psychische Gesundheit des Einzelnen auswirken.  Gleichzeitig trägt ein ausgewogenes, nährstoffadäquates Essverhalten zur Verbesserung der psychischen Gesundheit bei, was sowohl die Prävention psychischer Erkrankungen als auch ihre begleitende Behandlung unterstützt. Dieser Ansatz der Nutritional Psychiatry fokussiert auf den Zusammenhang zwischen Ernährungsqualität und psychischer Gesundheit und den daraus abzuleitenden Möglichkeiten für die psychotherapeutische und psychiatrische Behandlung unterstützende Ernährungsinterventionen.