Wie kaum ein anderer Philosoph des 20. Jahrhunderts hat Gabriel Marcel das Hoffen in den Mittelpunkt phänomenologischer wie metaphysischer Untersuchungen gestellt. Hoffnung ist für ihn kein bloßes Gefühl, sondern eine Haltung, die aktiv kultiviert werden und individuelle sowie kollektive Handlungen inspirieren kann. Marcel sieht Hoffnung als ein Mysterium, das Menschen befähigt, Unsicherheiten zu meistern und Veränderungen zu gestalten – jenseits rationaler Begründungen. Seine Perspektive eröffnet neue Zugänge zur Bedeutung von Hoffnung in Zeiten globaler Krisen und zeigt, wie sie als Kunstfertigkeit eigener Art das Leben bereichern kann.

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Gabriel Marcel: Philosophie der Hoffnung. Überwindung des Nihilismus (1957)

  • Dennis Sölch

摘要

Wie kaum ein anderer Philosoph des 20. Jahrhunderts hat Gabriel Marcel das Hoffen in den Mittelpunkt phänomenologischer wie metaphysischer Untersuchungen gestellt. Hoffnung ist für ihn kein bloßes Gefühl, sondern eine Haltung, die aktiv kultiviert werden und individuelle sowie kollektive Handlungen inspirieren kann. Marcel sieht Hoffnung als ein Mysterium, das Menschen befähigt, Unsicherheiten zu meistern und Veränderungen zu gestalten – jenseits rationaler Begründungen. Seine Perspektive eröffnet neue Zugänge zur Bedeutung von Hoffnung in Zeiten globaler Krisen und zeigt, wie sie als Kunstfertigkeit eigener Art das Leben bereichern kann.