Heinrich Heines „Buch der Lieder“ gilt, in seiner Breitenwirkung nicht zuletzt verstärkt durch die Vielzahl von Vertonungen einzelner Gedichte, als einer der erfolgreichsten Gedichtbände des 19. Jahrhunderts. Dabei wurde Heine vom Lesepublikum offenbar vor allem affirmativ als romantischer Dichter par excellence wahrgenommen, zugleich werden in der Rezeption der Sammlung von Anfang an immer wieder auch ihre Widerständigkeit und Sperrigkeit, die in Einzeltexten, Zyklen oder dem Gedichtband als Ganzem erkennbaren Brüche und Ambivalenzen benannt.

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Julia Kruse: Aufstörung als Prinzip – Heinrich Heines „Buch der Lieder“. Berlin u. a.: Peter Lang 2024 (Gießener Arbeiten zur neueren deutschen Literatur und Literaturwissenschaft, Bd. 40). 364 S. € 76,95

  • Robert Steegers

摘要

Heinrich Heines „Buch der Lieder“ gilt, in seiner Breitenwirkung nicht zuletzt verstärkt durch die Vielzahl von Vertonungen einzelner Gedichte, als einer der erfolgreichsten Gedichtbände des 19. Jahrhunderts. Dabei wurde Heine vom Lesepublikum offenbar vor allem affirmativ als romantischer Dichter par excellence wahrgenommen, zugleich werden in der Rezeption der Sammlung von Anfang an immer wieder auch ihre Widerständigkeit und Sperrigkeit, die in Einzeltexten, Zyklen oder dem Gedichtband als Ganzem erkennbaren Brüche und Ambivalenzen benannt.