Kreativität ist insbesondere für junge Führungskräfte kein „Nice-to-have“. Mittlerweile ist sie ein entscheidender Bestandteil moderner Führungskompetenz und obligatorisch wichtig. In einer Welt, in der Märkte sich rasant verändern, Technologien disruptiv und alles verändernd wirken und Mitarbeitende nach Sinn und Mitgestaltung streben, genügt es nicht mehr, alte Muster zu kopieren. Wer heute in Führung geht, muss gestalten. Und Gestaltung beginnt mit der Fähigkeit, neue Wege zu denken, ungewöhnliche Perspektiven einzunehmen und auch mutig Unbekanntes auszuprobieren. Wenn ich mit jungen Führungskräften arbeite, begegnet mir häufig ein Missverständnis: Kreativität wird mit Spontaneität oder gar mit kreativem Chaos verwechselt. Doch echte Kreativität braucht ebenso Struktur wie Freiraum. Sie lebt davon, dass man bewusst beobachtet, aufmerksam zuhört und bereit ist, vermeintlich feststehende Annahmen zu hinterfragen. Es geht darum, über den Tellerrand zu blicken, sich auch von anderen Menschen, Branchen, Unternehmen inspirieren zu lassen, um echte Lösungen für komplexe Herausforderungen zu finden. Eine kreative Führungskraft fördert nicht nur ihre eigene Ideenentwicklung, sondern schafft dabei auch Räume, in denen andere sich einbringen können. Sie weiß: Die besten Impulse entstehen oft im Dialog, in der Vielfalt der Meinungen und im offenen Diskurs. Kreativität in der Führung bedeutet deshalb auch, psychologische Sicherheit zu bieten, welche ein Umfeld kreiert, in dem sich Menschen trauen, anders zu denken, ohne Angst vor Spott oder Ablehnung zu haben.

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Prinzip 19: Kreativität und Problemlösungsfähigkeit – Neue Wege gehen

  • Sascha B. Dehn

摘要

Kreativität ist insbesondere für junge Führungskräfte kein „Nice-to-have“. Mittlerweile ist sie ein entscheidender Bestandteil moderner Führungskompetenz und obligatorisch wichtig. In einer Welt, in der Märkte sich rasant verändern, Technologien disruptiv und alles verändernd wirken und Mitarbeitende nach Sinn und Mitgestaltung streben, genügt es nicht mehr, alte Muster zu kopieren. Wer heute in Führung geht, muss gestalten. Und Gestaltung beginnt mit der Fähigkeit, neue Wege zu denken, ungewöhnliche Perspektiven einzunehmen und auch mutig Unbekanntes auszuprobieren. Wenn ich mit jungen Führungskräften arbeite, begegnet mir häufig ein Missverständnis: Kreativität wird mit Spontaneität oder gar mit kreativem Chaos verwechselt. Doch echte Kreativität braucht ebenso Struktur wie Freiraum. Sie lebt davon, dass man bewusst beobachtet, aufmerksam zuhört und bereit ist, vermeintlich feststehende Annahmen zu hinterfragen. Es geht darum, über den Tellerrand zu blicken, sich auch von anderen Menschen, Branchen, Unternehmen inspirieren zu lassen, um echte Lösungen für komplexe Herausforderungen zu finden. Eine kreative Führungskraft fördert nicht nur ihre eigene Ideenentwicklung, sondern schafft dabei auch Räume, in denen andere sich einbringen können. Sie weiß: Die besten Impulse entstehen oft im Dialog, in der Vielfalt der Meinungen und im offenen Diskurs. Kreativität in der Führung bedeutet deshalb auch, psychologische Sicherheit zu bieten, welche ein Umfeld kreiert, in dem sich Menschen trauen, anders zu denken, ohne Angst vor Spott oder Ablehnung zu haben.