„Erlernte“ Hilflosigkeit in aktueller Lesart (wissenschaftliche Ursprünge und Forschungsstand, Semantik von Routinen und Ritualen)
摘要
Das Konzept der sog. Erlernten Hilflosigkeit ist in den 60er Jahren von Martin E.P. Seligman entwickelt worden. Rund ein halbes Jahrhundert später revidierte der Wissenschaftler selbst den Begriff des Erlernten und definierte Hilflosigkeit als ein hormonell getriggertes Geschehen, das zu den Ur-Impulsen gehört: Kämpfen, Fliehen, Totstellen. Im Klinikkontext kann sich Hilflosigkeit in der resignierten Anpassung an Routinen darstellen oder in einem Beharren auf symbolisch-demonstrativen Ritualen - auch wenn sich Routinen und Rituale als kontraproduktiv erweisen.