Das Lesen durchläuft ja den Wandel vom Gemeinschaftlichen zum Solitären spätestens in der Sattelzeit. Das Spiel hingegen gilt zumindest in seinen analogen Formen zunächst und oft immer noch als soziale und gemeinschaftliche Praxis. Erst der Computer führt hier zu einer Verschiebung, die das Spielen – in großem Maße – auch ohne andere Menschen erlaubt. Der Beitrag versucht aus medienkomparatistischer und mediengeschichtlicher Perspektive diese beiden Veränderungen der Rezeptionspraxis einander gegenüberzustellen und dabei vor allem die Gemeinsamkeiten herauszustellen.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Lesen und Spielen als solitäre Praxis – Annäherungen zwischen Sattelzeit und Digitalisierung

  • Tobias Unterhuber

摘要

Das Lesen durchläuft ja den Wandel vom Gemeinschaftlichen zum Solitären spätestens in der Sattelzeit. Das Spiel hingegen gilt zumindest in seinen analogen Formen zunächst und oft immer noch als soziale und gemeinschaftliche Praxis. Erst der Computer führt hier zu einer Verschiebung, die das Spielen – in großem Maße – auch ohne andere Menschen erlaubt. Der Beitrag versucht aus medienkomparatistischer und mediengeschichtlicher Perspektive diese beiden Veränderungen der Rezeptionspraxis einander gegenüberzustellen und dabei vor allem die Gemeinsamkeiten herauszustellen.