Lesen und Spielen als solitäre Praxis – Annäherungen zwischen Sattelzeit und Digitalisierung
摘要
Das Lesen durchläuft ja den Wandel vom Gemeinschaftlichen zum Solitären spätestens in der Sattelzeit. Das Spiel hingegen gilt zumindest in seinen analogen Formen zunächst und oft immer noch als soziale und gemeinschaftliche Praxis. Erst der Computer führt hier zu einer Verschiebung, die das Spielen – in großem Maße – auch ohne andere Menschen erlaubt. Der Beitrag versucht aus medienkomparatistischer und mediengeschichtlicher Perspektive diese beiden Veränderungen der Rezeptionspraxis einander gegenüberzustellen und dabei vor allem die Gemeinsamkeiten herauszustellen.