Die Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung der Erde sind groß. Viele Indikatoren weisen darauf hin, dass es für eine nachhaltige Umkehr im Zusammenleben und -wirtschaften der Menschen höchste Zeit ist. Eine Umkehr, die den verheerenden klimatischen Zustand der Erde, die Folgen des unmäßigen Verbrauchs von Ressourcen und nicht zuletzt den oft unwürdigen Umgang der Menschen miteinander wahrnimmt und daraus die notwendigen Schlüsse zieht. Auch wenn Wissenschaftler seit Jahrzehnten ihre Analysen zur Entwicklung des Planeten mit dringenden Appellen zur Abwendung düsterer Zukunftsszenarien versehen, kommt die Menschheit mit den erforderlichen und notwendig globalen Maßnahmen nur mühsam und zäh voran. Weil ökonomische und politische Interessen zu oft die Bemühungen um globale Nachhaltigkeit in schwache Kompromisse zwingt. Weil Wachstum von Märkten zu Unrecht als Remedur für alles Mögliche behauptet wird, für Wohlstand, sozialen Frieden, am Ende womöglich auch noch für Nachhaltigkeit. Und weil Wachstum den Menschen seit der Industrialisierung zu einem Habitus geworden ist, der viele Entscheidungen „aus dem Bauch“ beeinflusst. Ein nachhaltiges Zusammenleben und -wirtschaften kommt nicht von selbst, es braucht bewusste Gestaltung, die um der Freiheit und Selbstbestimmung des Menschen willen die Öffentlichkeit des Politischen und die Mitbestimmung der Bürger voraussetzt. Das nimmt Zeit in Anspruch, auch wenn es höchste Zeit ist.

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Nicht-Nachhaltigkeit ist keine Option

  • Hans-Michael Ferdinand

摘要

Die Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung der Erde sind groß. Viele Indikatoren weisen darauf hin, dass es für eine nachhaltige Umkehr im Zusammenleben und -wirtschaften der Menschen höchste Zeit ist. Eine Umkehr, die den verheerenden klimatischen Zustand der Erde, die Folgen des unmäßigen Verbrauchs von Ressourcen und nicht zuletzt den oft unwürdigen Umgang der Menschen miteinander wahrnimmt und daraus die notwendigen Schlüsse zieht. Auch wenn Wissenschaftler seit Jahrzehnten ihre Analysen zur Entwicklung des Planeten mit dringenden Appellen zur Abwendung düsterer Zukunftsszenarien versehen, kommt die Menschheit mit den erforderlichen und notwendig globalen Maßnahmen nur mühsam und zäh voran. Weil ökonomische und politische Interessen zu oft die Bemühungen um globale Nachhaltigkeit in schwache Kompromisse zwingt. Weil Wachstum von Märkten zu Unrecht als Remedur für alles Mögliche behauptet wird, für Wohlstand, sozialen Frieden, am Ende womöglich auch noch für Nachhaltigkeit. Und weil Wachstum den Menschen seit der Industrialisierung zu einem Habitus geworden ist, der viele Entscheidungen „aus dem Bauch“ beeinflusst. Ein nachhaltiges Zusammenleben und -wirtschaften kommt nicht von selbst, es braucht bewusste Gestaltung, die um der Freiheit und Selbstbestimmung des Menschen willen die Öffentlichkeit des Politischen und die Mitbestimmung der Bürger voraussetzt. Das nimmt Zeit in Anspruch, auch wenn es höchste Zeit ist.