Carolyn Heilbrun (1923–2003), auch bekannt als Amanda Cross, verbrachte den größten Teil ihrer akademischen Laufbahn an der Columbia University. Ihre Alma Mater, an der sie ihren Master (1951) und ihren Doktortitel (1959) erwarb, wurde zu ihrem beruflichen Zielort, an dem sie von 1960 bis 1992 als Dozentin in der englischen Abteilung tätig war. Während ihrer über dreißigjährigen Lehrtätigkeit an der Columbia University durchlief Heilbrun alle Stufen der universitären Karriereleiter, von der unbesoldeten Assistenzprofessur (1962) über die ordentliche Professur (1972) bis hin zur Stiftungsprofessur – Avalon Foundation Professor in the Humanities (1985) – und zur ersten Direktorin des Institute for Research on Women and Gender (1986) (Columbia University). Als Gelehrte spezialisierte sich Heilbrun auf die britische Moderne, mit Schwerpunkt auf der Bloomsbury-Gruppe, und leistete Pionierarbeit im Bereich der feministischen und Gender-Studien. Als Schriftstellerin verfasste sie eine Serie von vierzehn akademischen Kriminalromanen mit der Literaturprofessorin und Amateurdetektivin Kate Fansler (1964–2002). Da sie befürchtete, dass ihre freimütige, realistische und äußerst kritische Darstellung der akademischen Welt ihren Aussichten auf eine Fixanstellung an der Columbia-Universität schaden könnte, benutzte sie das Pseudonym Amanda Cross.

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Carolyn Heilbrun [Amanda Cross]: Kate Fansler Serie (1964–2002)

  • Elżbieta Perkowska-Gawlik

摘要

Carolyn Heilbrun (1923–2003), auch bekannt als Amanda Cross, verbrachte den größten Teil ihrer akademischen Laufbahn an der Columbia University. Ihre Alma Mater, an der sie ihren Master (1951) und ihren Doktortitel (1959) erwarb, wurde zu ihrem beruflichen Zielort, an dem sie von 1960 bis 1992 als Dozentin in der englischen Abteilung tätig war. Während ihrer über dreißigjährigen Lehrtätigkeit an der Columbia University durchlief Heilbrun alle Stufen der universitären Karriereleiter, von der unbesoldeten Assistenzprofessur (1962) über die ordentliche Professur (1972) bis hin zur Stiftungsprofessur – Avalon Foundation Professor in the Humanities (1985) – und zur ersten Direktorin des Institute for Research on Women and Gender (1986) (Columbia University). Als Gelehrte spezialisierte sich Heilbrun auf die britische Moderne, mit Schwerpunkt auf der Bloomsbury-Gruppe, und leistete Pionierarbeit im Bereich der feministischen und Gender-Studien. Als Schriftstellerin verfasste sie eine Serie von vierzehn akademischen Kriminalromanen mit der Literaturprofessorin und Amateurdetektivin Kate Fansler (1964–2002). Da sie befürchtete, dass ihre freimütige, realistische und äußerst kritische Darstellung der akademischen Welt ihren Aussichten auf eine Fixanstellung an der Columbia-Universität schaden könnte, benutzte sie das Pseudonym Amanda Cross.