Gehen Vers und Prosa als Beobachtungsphänomene der Gattungstrias von Epik, Dramatik und Lyrik gemeinhin voraus, so siedeln sich Formen des Rhythmischen in der Regel unterhalb der Differenzierung von Vershaftem und Prosaischem an. Insofern perspektiviert die zweite Sektion des Symposions die leitende Frage nach den Verhältnismöglichkeiten von Vers und Prosa unter dem Aspekt des Rhythmus. Die Beiträge loteten die entsprechende Relation maßgeblich ausgehend von Prozessen dynamischer Indifferenz und Übergängigkeit, mithin ausgehend von Phänomenen des ‚Grenzverkehrs‘ zwischen Vershaftem und Prosaischem aus.

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Diskussionsbericht Teil II: Rhythmen

  • Julia Soytek

摘要

Gehen Vers und Prosa als Beobachtungsphänomene der Gattungstrias von Epik, Dramatik und Lyrik gemeinhin voraus, so siedeln sich Formen des Rhythmischen in der Regel unterhalb der Differenzierung von Vershaftem und Prosaischem an. Insofern perspektiviert die zweite Sektion des Symposions die leitende Frage nach den Verhältnismöglichkeiten von Vers und Prosa unter dem Aspekt des Rhythmus. Die Beiträge loteten die entsprechende Relation maßgeblich ausgehend von Prozessen dynamischer Indifferenz und Übergängigkeit, mithin ausgehend von Phänomenen des ‚Grenzverkehrs‘ zwischen Vershaftem und Prosaischem aus.