In der „nephrologischen Intensivmedizin“ spielen die frühzeitige Diagnostik (► Abschn. 15.2.3), Prävention und Therapie (► Abschn. 15.2.6) der akuten Nierenschädigung (acute kidney injury, AKI) die zentrale Rolle. Das AKI ist als unabhängiger Risikofaktor verantwortlich für die weiterhin hohe Mortalität insbesondere in der Sepsis aber auch bei anderen intensivmedizinischen Krankheitsbildern. Damit verbunden sind die Themen Indikation und Dosis der Nierenersatzverfahren (renal replacement therapy, RRT ► Abschn. 15.2.5) sowie die Frage nach dem optimalen Zeitpunkt des Starts der RRT. Ein weiteres häufiges Problem in der Intensivmedizin sind die Elektrolytstörungen (► Abschn. 15.4) und die Störungen des Säure-Basen-Haushalts (► Abschn. 15.5). Auch wenn die meisten glomerulären Erkrankungen (► Abschn. 15.6) keine Überwachungsindikation auf einer Intensivstation bedingen, werden sie hier wegen der zum Teil schwer verlaufenden Vaskulitiden, bzw. des Goodpasture-Syndroms erwähnt. Ähnliches gilt für die Erkrankungen der Nierengefäße (► Abschn. 15.9), einschließlich der thrombotischen Mikronagiopathien am Ende des Kapitels.

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Nephrologie

  • Victor Suárez

摘要

In der „nephrologischen Intensivmedizin“ spielen die frühzeitige Diagnostik (► Abschn. 15.2.3), Prävention und Therapie (► Abschn. 15.2.6) der akuten Nierenschädigung (acute kidney injury, AKI) die zentrale Rolle. Das AKI ist als unabhängiger Risikofaktor verantwortlich für die weiterhin hohe Mortalität insbesondere in der Sepsis aber auch bei anderen intensivmedizinischen Krankheitsbildern. Damit verbunden sind die Themen Indikation und Dosis der Nierenersatzverfahren (renal replacement therapy, RRT ► Abschn. 15.2.5) sowie die Frage nach dem optimalen Zeitpunkt des Starts der RRT. Ein weiteres häufiges Problem in der Intensivmedizin sind die Elektrolytstörungen (► Abschn. 15.4) und die Störungen des Säure-Basen-Haushalts (► Abschn. 15.5). Auch wenn die meisten glomerulären Erkrankungen (► Abschn. 15.6) keine Überwachungsindikation auf einer Intensivstation bedingen, werden sie hier wegen der zum Teil schwer verlaufenden Vaskulitiden, bzw. des Goodpasture-Syndroms erwähnt. Ähnliches gilt für die Erkrankungen der Nierengefäße (► Abschn. 15.9), einschließlich der thrombotischen Mikronagiopathien am Ende des Kapitels.