„Schaut weit voraus auf den Punkt in der Zukunft, von dem aus ihr zurückschaut“ (Milton Erickson). Systemische Supervision ermöglicht im Rettungsdienst wertvolle Unterstützung, indem sie einen geschützten Rahmen für Reflexion bietet, Kompetenzen fördert und die Arbeits- und Versorgungsqualität sichert. Sie hilft Rettungs- und Einsatzkräften, belastende Erfahrungen zu verarbeiten, wodurch ihre psychische, physische und soziale Gesundheit gestärkt wird. Zudem trägt sie zur Weiterentwicklung der Mitarbeiter bei, indem sie deren Handlungsweisen hinterfragt und Alternativen aufzeigt. Dies verbessert auf der einen Seite die Qualität in der rettungsdienstlichen Versorgung und stärkt zugleich das berufliche Selbstbewusstsein und die Identität der Akteure im Rettungsdienst. Darüber hinaus steigert Supervision die Arbeitszufriedenheit, indem sie Motivation und Wohlbefinden fördert. Durch wertschätzende Unterstützung werden Mitarbeiter langfristig an den Rettungsdienst gebunden, was die Fluktuation reduziert und so dem Fachkräfteengpass entgegenwirkt. Ein weiteres gewichtiges Argument ist die Teamentwicklung. Supervision verbessert die Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb von Teams, wodurch kommunikative Missverständnisse vermieden und interpersonale Konflikte vermieden bzw. konstruktiv gelöst werden können. Systemische Supervision trägt zudem zur gezielten Personalentwicklung bei, indem individuelle Kompetenzen und Stärken gefördert und Entwicklungspotenziale von Mitarbeitern erkannt werden. Letztlich dient Supervision aber auch der Qualitätssicherung im Rettungsdienst, indem sie Fehler und Fehlerquellen sichtbar macht, rettungsdienstliche Arbeitsabläufe optimiert und somit die Handlungs- und Rechtssicherheit der Rettungs- und Einsatzkräfte erhöht.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Sieben Argumente für systemische Supervision im Rettungsdienst

  • Gordon Heringshausen

摘要

„Schaut weit voraus auf den Punkt in der Zukunft, von dem aus ihr zurückschaut“ (Milton Erickson). Systemische Supervision ermöglicht im Rettungsdienst wertvolle Unterstützung, indem sie einen geschützten Rahmen für Reflexion bietet, Kompetenzen fördert und die Arbeits- und Versorgungsqualität sichert. Sie hilft Rettungs- und Einsatzkräften, belastende Erfahrungen zu verarbeiten, wodurch ihre psychische, physische und soziale Gesundheit gestärkt wird. Zudem trägt sie zur Weiterentwicklung der Mitarbeiter bei, indem sie deren Handlungsweisen hinterfragt und Alternativen aufzeigt. Dies verbessert auf der einen Seite die Qualität in der rettungsdienstlichen Versorgung und stärkt zugleich das berufliche Selbstbewusstsein und die Identität der Akteure im Rettungsdienst. Darüber hinaus steigert Supervision die Arbeitszufriedenheit, indem sie Motivation und Wohlbefinden fördert. Durch wertschätzende Unterstützung werden Mitarbeiter langfristig an den Rettungsdienst gebunden, was die Fluktuation reduziert und so dem Fachkräfteengpass entgegenwirkt. Ein weiteres gewichtiges Argument ist die Teamentwicklung. Supervision verbessert die Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb von Teams, wodurch kommunikative Missverständnisse vermieden und interpersonale Konflikte vermieden bzw. konstruktiv gelöst werden können. Systemische Supervision trägt zudem zur gezielten Personalentwicklung bei, indem individuelle Kompetenzen und Stärken gefördert und Entwicklungspotenziale von Mitarbeitern erkannt werden. Letztlich dient Supervision aber auch der Qualitätssicherung im Rettungsdienst, indem sie Fehler und Fehlerquellen sichtbar macht, rettungsdienstliche Arbeitsabläufe optimiert und somit die Handlungs- und Rechtssicherheit der Rettungs- und Einsatzkräfte erhöht.