1914 bis 1945: Großindustrielle Ammoniakproduktion, Schlachtfelder, Spanische Grippe, Waschbären und Elbebiber, Reichsnaturschutzgesetz, Ostrausch, Bomben verheeren Städte
摘要
Die Umweltwirkungen des Ersten Weltkrieges stehen am Anfang des siebten Kapitels. An der West- wie an der Ostfront entstehen albtraumhafte Kriegslandschaften. Der Botanische Garten Berlin-Dahlem empfiehlt den Verzehr wildwachsenden Kriegsgemüses. Die Spanische Grippe rafft weltweit mehr Menschen dahin als der Erste Weltkrieg. Industriebetriebe verwenden radioaktive Stoffe, in Oranienburg für die Zahnpasta „Doramad“. Am Edersee ausgesetzte Waschbären vermehren sich massenhaft, in der Schorfheide angesiedelte Elbebiber zaghaft. Das NS-Regime verfügt die Zerschneidung des Landes durch Autobahnen und den Schutz der Natur. Tatsächlich erfolgt die Zerstörung der Natur in einem unfassbaren Ausmaß. Deutsche Flugzeuge bombardieren Städte im Ausland, alliierte Flugzeuge Städte im Deutschen Reich, Menschen und Tiere tötend, Gebäude zertrümmernd, Böden, Gewässer und Atmosphäre mit Schadstoffen belastend.