Objekte einer abgeleiteten Klasse sollten sich genauso verhalten wie Objekte der Basisklasse. Diese scheinbar einfache, nach ihrer Urheberin Liskov‐Substitutionsprinzip (LSP) genannte Regel stellt klare Prinzipien für die Vererbung in der objektorientierten Programmierung auf. Es ist im Kontext guter objektorientierter Architektur und den SOLID‐Prinzipien eng mit dem Open-Closed‐Prinzip verbunden. Viele Autoren sehen die Regeln für Vererbung, die das LSP aufstellt, als notwendige Voraussetzung für korrekte Vererbung in der objektorientierten Programmierung an. Inwieweit eine Vererbungsbeziehung dem LSP folgt, lässt sich letztlich immer nur im konkreten Kontext feststellen. Die konsequente Anwendung des LSP sorgt für klar definierte Schnittstellen und somit austauschbare Implementierungen – und das auf allen Ebenen der Softwarearchitektur bis hin zum Zusammenspiel zwischen Komponenten und Schichten.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Das Liskov-Substitutionsprinzip

  • Till Biskup

摘要

Objekte einer abgeleiteten Klasse sollten sich genauso verhalten wie Objekte der Basisklasse. Diese scheinbar einfache, nach ihrer Urheberin Liskov‐Substitutionsprinzip (LSP) genannte Regel stellt klare Prinzipien für die Vererbung in der objektorientierten Programmierung auf. Es ist im Kontext guter objektorientierter Architektur und den SOLID‐Prinzipien eng mit dem Open-Closed‐Prinzip verbunden. Viele Autoren sehen die Regeln für Vererbung, die das LSP aufstellt, als notwendige Voraussetzung für korrekte Vererbung in der objektorientierten Programmierung an. Inwieweit eine Vererbungsbeziehung dem LSP folgt, lässt sich letztlich immer nur im konkreten Kontext feststellen. Die konsequente Anwendung des LSP sorgt für klar definierte Schnittstellen und somit austauschbare Implementierungen – und das auf allen Ebenen der Softwarearchitektur bis hin zum Zusammenspiel zwischen Komponenten und Schichten.