Objektorientierte Programmierung (OOP)
摘要
Viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die eher nebenher etwas Programmieren gelernt haben, kommen spät oder gar nicht mit der objektorientierten Programmierung (OOP) in Berührung. Das ist schon deshalb schade, weil ihnen dadurch viele Möglichkeiten und Konzepte entgehen, die sich sehr gut einsetzen lassen, um den Anforderungen wissenschaftlicher Software zu genügen: modularer, robuster, wiederverwendbarer Code, der auch noch ausreichend getestet und testbar ist. Dieses Kapitel liefert nur einen ersten Einstieg in die Thematik und stellt die grundlegenden Konzepte der OOP vor: Kapselung, Vererbung, Polymorphie und Zusammensetzung. Gleichzeitig versucht es zu motivieren, warum sich die Beschäftigung mit der OOP gerade auch für die wissenschaftliche Softwareentwicklung lohnt. Wichtig ist dabei: OOP erfordert eine grundlegend andere Art zu denken als rein strukturierte Programmierung. Und diesen Paradigmenwechsel erfolgreich zu meistern, setzt eigene aktive Programmierarbeit, Neugier und Investition voraus.