Physiologie des Herzens und des Kreislaufs
摘要
Der Herzmuskel ist quergestreift und kann ohne Einwirkung von Substanzen oder Nerven ein Aktionspotenzial bilden und kontrahieren (sog. Autonomie). Das Aktionspotenzial entsteht im Sinusknoten und breitet sich über dem gesamten Herzen aus. Die beiden Ventrikel des Herzens werfen einen Teil ihres Blutes in der sog. Ejektionsphase in die beiden Teilkreisläufe (Lunge und Körperkreislauf) aus. In der Erschlaffungsphase werden sie über die Vorhöfe wieder gefüllt. Der Blutstrom wird durch die Herzklappen gerichtet, ein Rückstrom so verhindert. Die Herzfunktion wird über den Frank‐Starling‐Mechanismus und das autonome Nervensystem gesteuert. Vagale Stimulation führt zur Bradykardie, sympathoadrenerge Stimulation zur Tachykardie. Die elektrische Aktivität des Herzens lässt sich als Elektrokardiogramm (EKG) ableiten und beurteilen. Der arterielle Blutdruck wird vom linken Ventrikel erzeugt; er initiiert die Blutströmung im Körperkreislauf. Der dem Blutfluss entgegengerichtete Widerstand wird als totaler peripherer Gefäßwiderstand bezeichnet. 84 % des gesamten Blutes befinden sich im systemischen Kreislauf, der Rest im Lungenkreislauf. Das Herzzeitvolumen (HZV) ist die entscheidende Größe für die Durchblutung der Organe.