Nachlass, Archiv
摘要
Ilse Aichingers Schriften werden seit ihrem 1948 veröffentlichten Roman literaturkritisch besprochen und seit den 1950er-Jahren literarisch rezipiert. Hinzu tritt ab 1953 die Übersetzung ihrer Texte in andere Sprachen und Medien. Bereits die frühesten Bücher Aichingers wurden als Schulausgaben hergestellt und im Deutschunterricht berücksichtigt. Die akademische Rezeption nahm mit der Werkausgabe Werke in acht Bänden (1991) entscheidend zu. Seitdem der Vorlass der Autorin im Deutschen Literaturarchiv Marbach einsehbar ist (2005), werden die Manuskripte u. a. textgenetisch untersucht. Der Beitrag gibt einen thematisch gegliederten Überblick der Rezeption Aichingers.