Alter, Sterben, Tod
摘要
In Ilse Aichingers Literatur spielt die Möglichkeit des Todes von Beginn an eine große Rolle. Während der Tod selbst für Aichingers Literatur aber kaum von Interesse gewesen ist, setzen sich viele ihrer Texte intensiv damit auseinander, inwiefern das Sterben selbst gedacht, zur Sprache gebracht und geübt werden kann. Dieses Interesse führt in den späteren Texten, die nach der Jahrtausendwende entstanden und veröffentlicht worden sind, nicht nur zu anderen Formen des Schreibens. Es motiviert auch eine neuartige Auseinandersetzung mit Erinnerungen, die, indem sie Vergangenes zur Sprache bringen, dem eigenen Verschwinden, dem eigenen Sterben zuarbeiten.