Das Kapitel beschreibt Transformationsprozesse durch die Digitalisierung allgemein phänomenologisch (Abschn. 16.2) und befasst sich dann konkret mit Mensch-Maschine-Beziehungen am Beispiel von Sexrobotern (Abschn. 16.3). Dieser besondere Untersuchungsgegenstand ist ebenso ungewöhnlich wie interessant, denn er konfrontiert mit vielfältigen sozialwissenschaftlichen und philosophischen Fragen von grundsätzlicher Natur: Das Beispiel regt zum Nachdenken über Rekalibrierungen von Subjekt-Objekt-Beschreibungen an (Abschn. 16.4) und fordert damit zusammenhängend zu einer Justierung traditioneller normativer Ethiken hin zu einem „relational turn“ (Abschn. 16.5). Das Kapitel endet mit einem kurzen Abschnitt (16.6), in dem dargelegt wird, warum die Digitalisierung eine Einladung zum Philosophieren ist.

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Wenn der Mensch mit der Maschine: Beziehungen und Sex

  • Thomas Beschorner

摘要

Das Kapitel beschreibt Transformationsprozesse durch die Digitalisierung allgemein phänomenologisch (Abschn. 16.2) und befasst sich dann konkret mit Mensch-Maschine-Beziehungen am Beispiel von Sexrobotern (Abschn. 16.3). Dieser besondere Untersuchungsgegenstand ist ebenso ungewöhnlich wie interessant, denn er konfrontiert mit vielfältigen sozialwissenschaftlichen und philosophischen Fragen von grundsätzlicher Natur: Das Beispiel regt zum Nachdenken über Rekalibrierungen von Subjekt-Objekt-Beschreibungen an (Abschn. 16.4) und fordert damit zusammenhängend zu einer Justierung traditioneller normativer Ethiken hin zu einem „relational turn“ (Abschn. 16.5). Das Kapitel endet mit einem kurzen Abschnitt (16.6), in dem dargelegt wird, warum die Digitalisierung eine Einladung zum Philosophieren ist.