Prekäre Einstellungen bei geschäftlich-kommerziellen und allgemein sozialen Handlungen
摘要
Prekäre oder „grenzwertige“ Einstellungen begünstigen in kommerziellen Angelegenheiten entweder illegale Handlungen oder sie stacheln zu Übertreibungen und damit zu eher extremem Verhalten an. Illegale Handlungen sind als Straftaten vornehmlich in der Wirtschaftskriminalität zu finden und reichen von Steuerbetrügereien z. B. durch Scheingeschäfte bis zum Erschleichen von Subventionen oder Fördergeldern. Mitunter treten diese Missetaten als „Systemstrukturen“ auf, wenn entweder eine ganze „Industrie“ diesen Taten oder Aktivitäten nachgeht, wie z. B. bei den „Cum-Ex-Geschäften“, oder mafiöse Clans das Geschäft betreiben und darauf angewiesen sind, z. B. Geld aus illegalen Geschäften (z. B. Glücksspiel) „zu waschen“ und in legale Investments zu investieren. Von Übertreibungen in diesem Sinne wäre dann zu sprechen, wenn das Geschäftsgebaren zwar legal, aber z. B. aufgrund von Interessenskonflikten anrüchig ist und unter ethisch-moralischen Gesichtspunkten besser unterbliebe (was z. B. der Consulting-Branche zuweilen vorgeworfen und zur Last gelegt wird). Auch vor der Arbeitswelt, im sozialen und privaten Bereich und in gesellschaftspolitischen Systemen machen prekäre Einstellungen nicht Halt.