Das Kapitel diskutiert die Bedeutung der Partizipation von trans* Kindern und Jugendlichen in der gesundheitlichen Versorgung und Forschung. Ausgangspunkt ist das Prinzip „Nothing about us without us“, das die Einbindung Betroffener in Entscheidungsprozesse fordert. Trans* Kinder und Jugendliche werden zunehmend als Expert*innen aus Erfahrung anerkannt. Zugleich bestehen weiterhin Unsicherheiten, wie ihre Beteiligung praktisch und verantwortungsvoll umgesetzt werden kann. Das Kapitel zeigt, warum Partizipation sowohl ethisch geboten als auch erkenntnistheoretisch sinnvoll ist, und illustriert anhand eines Fallbeispiels aus der Beratungspraxis, wie Beteiligung in der Versorgung gelingen kann. Abschließend werden Ansätze und Herausforderungen partizipativer Gesundheitsforschung diskutiert. Der Beitrag bietet Behandler*inen und Forschenden Impulse, um die Partizipation von trans* Kindern und Jugendlichen in Praxis und Forschung zu stärken.

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Warum Partizipation in Forschung und Versorgung?

  • Mirjam Faissner,
  • Mari Günther

摘要

Das Kapitel diskutiert die Bedeutung der Partizipation von trans* Kindern und Jugendlichen in der gesundheitlichen Versorgung und Forschung. Ausgangspunkt ist das Prinzip „Nothing about us without us“, das die Einbindung Betroffener in Entscheidungsprozesse fordert. Trans* Kinder und Jugendliche werden zunehmend als Expert*innen aus Erfahrung anerkannt. Zugleich bestehen weiterhin Unsicherheiten, wie ihre Beteiligung praktisch und verantwortungsvoll umgesetzt werden kann. Das Kapitel zeigt, warum Partizipation sowohl ethisch geboten als auch erkenntnistheoretisch sinnvoll ist, und illustriert anhand eines Fallbeispiels aus der Beratungspraxis, wie Beteiligung in der Versorgung gelingen kann. Abschließend werden Ansätze und Herausforderungen partizipativer Gesundheitsforschung diskutiert. Der Beitrag bietet Behandler*inen und Forschenden Impulse, um die Partizipation von trans* Kindern und Jugendlichen in Praxis und Forschung zu stärken.