Aufbauend auf Kap.  13 wird in diesem Kapitel der Frage nachgegangen, wie die Präferenzen der Mitglieder einer Gruppe mit Hilfe einer demokratischen Abstimmungsregel „möglichst gerecht“ bzw. „fair“ zu einer „kollektiven Präferenzordnung“ für die Gruppe aggregiert werden können. Der Aggregationsmechanismus wird als kollektive Wahlfunktion bezeichnet. Zentrale Bedeutung für die Suche nach fairen Mechanismen hat das Unmöglichkeitstheorem von Kenneth Arrow. Arrow hat für einige plausible Anforderungen nachgewiesen, dass keine kollektive Wahlfunktion existiert, die diese erfüllt, wenn über mehr als zwei Alternativen abzustimmen ist. Aufbauend auf den grundlegenden Darstellungen wird auch untersucht, wie eine Zielfunktion für die Unternehmenspolitik demokratisch legitimiert werden kann.

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„Fairer“ Interessenausgleich in Gruppen

  • Helmut Laux,
  • Robert M. Gillenkirch,
  • Heike Y. Schenk-Mathes

摘要

Aufbauend auf Kap.  13 wird in diesem Kapitel der Frage nachgegangen, wie die Präferenzen der Mitglieder einer Gruppe mit Hilfe einer demokratischen Abstimmungsregel „möglichst gerecht“ bzw. „fair“ zu einer „kollektiven Präferenzordnung“ für die Gruppe aggregiert werden können. Der Aggregationsmechanismus wird als kollektive Wahlfunktion bezeichnet. Zentrale Bedeutung für die Suche nach fairen Mechanismen hat das Unmöglichkeitstheorem von Kenneth Arrow. Arrow hat für einige plausible Anforderungen nachgewiesen, dass keine kollektive Wahlfunktion existiert, die diese erfüllt, wenn über mehr als zwei Alternativen abzustimmen ist. Aufbauend auf den grundlegenden Darstellungen wird auch untersucht, wie eine Zielfunktion für die Unternehmenspolitik demokratisch legitimiert werden kann.