„In Geschichten verstrickt“ oder „Was würde aus allem Heldentum, wenn es keine Spiegel gäbe“? Menschen und ihre nicht immer alltäglichen Geschichten in Gabriele Tergits „Reportagen aus den Gerichten“
摘要
Der Beitrag ist einer besonderen Form von Wirklichkeitserzählungen, nämlich dem Erzählen vom Erzählen vor Gericht gewidmet. Am Beispiel von Gabriele Tergits zwischen 1924 und 1932 entstandenen Gerichtsreportagen untersucht er das Wechselverhältnis von ‚Erfahrung‘ und ‚Erzählung‘ und geht den vielfältigen Formen nach, in denen sowohl die Erzählenden vor und bei Gericht als auch die von ihrem Erzählen erzählende Reporterin in Geschichten, die bestimmten wiederkehrenden Plot- und narrativen Erklärungsmustern folgen, ‚verstrickt‘ sind.