Dieses Kapitel soll eine Lücke zu einer bedeutenden Säule der Plasmaphysik schließen. Das kann nur sehr unvollständig gelingen, da komplexe Plasmen (auch als staubig, nichtideal oder kolloidal bezeichnet)PlasmakomplexesPlasmastaubigesPlasmanichtidealesPlasmakolloidales einen wesentlich breiteren Rahmen verdienten, wenn man ihrer rasanten Entwicklung, sowohl wissenschaftlich wie auch technologisch, gerecht werden wollte. Aber wie schon beim magnetischen Einschluss (Kap.  10 ) und bei den Laserplasmen (Kap.  11 ) handelt es sich um ein weites Gebiet, das nur in speziellen Büchern vollständig abgedeckt werden kann. (Dass hier das Kapitel über „Komplexe Plasmen“ kürzer als die beiden vorangegangen ausfällt, hat aber auch – unbeabsichtigt – damit zu tun, dass komplexe Plasmen nicht zum Forschungsschwerpunkt des Autors gehören. Die Kürze soll aber keineswegs eine geringere Bedeutung signalisieren.) Die Idee hinter der Anbindung hier ist aufzuzeigen, wie sich sich ein solches Forschungsgebiet auf den im Teil I vorgestellten Grundlagen aufbaut. Wir wählen drei Beispiele zur Demonstration: Aufladung schwerer Staubteilchen, eine neue Schwingungsmode, die durch die Anwesenheit einer dritten Komponente im Plasma erscheint, sowie die Kristallisation, wenn wir nicht mehr von idealen PlasmasituationenDust acoustic modeKristallisationAufladung sprechen können.

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Komplexe Plasmen

  • Karl-Heinz Spatschek

摘要

Dieses Kapitel soll eine Lücke zu einer bedeutenden Säule der Plasmaphysik schließen. Das kann nur sehr unvollständig gelingen, da komplexe Plasmen (auch als staubig, nichtideal oder kolloidal bezeichnet)PlasmakomplexesPlasmastaubigesPlasmanichtidealesPlasmakolloidales einen wesentlich breiteren Rahmen verdienten, wenn man ihrer rasanten Entwicklung, sowohl wissenschaftlich wie auch technologisch, gerecht werden wollte. Aber wie schon beim magnetischen Einschluss (Kap.  10 ) und bei den Laserplasmen (Kap.  11 ) handelt es sich um ein weites Gebiet, das nur in speziellen Büchern vollständig abgedeckt werden kann. (Dass hier das Kapitel über „Komplexe Plasmen“ kürzer als die beiden vorangegangen ausfällt, hat aber auch – unbeabsichtigt – damit zu tun, dass komplexe Plasmen nicht zum Forschungsschwerpunkt des Autors gehören. Die Kürze soll aber keineswegs eine geringere Bedeutung signalisieren.) Die Idee hinter der Anbindung hier ist aufzuzeigen, wie sich sich ein solches Forschungsgebiet auf den im Teil I vorgestellten Grundlagen aufbaut. Wir wählen drei Beispiele zur Demonstration: Aufladung schwerer Staubteilchen, eine neue Schwingungsmode, die durch die Anwesenheit einer dritten Komponente im Plasma erscheint, sowie die Kristallisation, wenn wir nicht mehr von idealen PlasmasituationenDust acoustic modeKristallisationAufladung sprechen können.