Skalarer Konsequentialismus
摘要
Beim skalaren Konsequentialismus handelt es sich um eine Alternative zum maximierenden Konsequentialismus des klassischen Utilitarismus. Der skalare Konsequentialismus besagt, dass alle normativen (deontischen wie auch evaluativen) Eigenschaften von Handlungen graduell sind und die Beurteilung der Handlungskonsequenzen reflektiven. So wären Handlungen im skalaren Konsequentialismus etwa nicht als schlechterdings verboten zu beurteilen, sondern als schlechter im Vergleich zu ihren Alternativen. Eines der Argumente für den skalaren Konsequentialismus stellt darauf ab, dass Konsequenzen im Utilitarismus graduell bewertet werden; warum dann nicht auch Handlungen? Die Kritik am skalaren Konsequentialismus beschränkt sich nicht auf die Entkräftung solcher Argumente. Weitergehende Kritiken versuchen zu zeigen, dass der skalare Konsequentialismus grundsätzlich scheitert, weil es ein Desideratum für Moraltheorien sei, dass sie binäre Urteile über Handlungen (erlaubt/verboten) implizieren.