Die Europäische Union (EU) ist heute ein Staatenverbund aus 27 Staaten, davon 26 in Europa und mit Zypern einem geographisch in Asien. Sie hat insgesamt etwa 450 Mio. Einwohner. Das Hauptziel der EU ist die europäische Integration zum Zwecke der Friedenssicherung in Europa. Die EU hat verschiedene Vorläufer: so wurde 1951 von zunächst sechs Staaten (Benelux-Staaten, Frankreich, Bundesrepublik Deutschland, Italien) die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) gegründet. 1957 bildeten die Römischen Verträge den nächsten Integrationsschritt. Mit diesen Verträgen gründeten dieselben sechs Staaten die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) sowie die Europäische Atomgemeinschaft (EAG, später Euratom genannt). Ziel der EWG war die Schaffung eines gemeinsamen Marktes, in dem sich Waren, Dienstleistungen, Kapital und Arbeitskräfte frei bewegen konnten. Im Lauf der folgenden Jahrzehnte traten weitere Staaten der 1992 dann in Europäische Gemeinschaft (EG) umbenannten Organisation bei. Als wichtiger Meilenstein der europäischen Integration gilt das Schengener Übereinkommen (1985), mit dem Ziel des schrittweisen Abbaus der Kontrollen an den Binnengrenzen zwischen den Mitgliedstaaten. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 traten weitere osteuropäische Länder der Gemeinschaft bei.

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Territoriale Zusammenarbeit und Kohäsionspolitik der EU

  • Werner Kreisel

摘要

Die Europäische Union (EU) ist heute ein Staatenverbund aus 27 Staaten, davon 26 in Europa und mit Zypern einem geographisch in Asien. Sie hat insgesamt etwa 450 Mio. Einwohner. Das Hauptziel der EU ist die europäische Integration zum Zwecke der Friedenssicherung in Europa. Die EU hat verschiedene Vorläufer: so wurde 1951 von zunächst sechs Staaten (Benelux-Staaten, Frankreich, Bundesrepublik Deutschland, Italien) die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) gegründet. 1957 bildeten die Römischen Verträge den nächsten Integrationsschritt. Mit diesen Verträgen gründeten dieselben sechs Staaten die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) sowie die Europäische Atomgemeinschaft (EAG, später Euratom genannt). Ziel der EWG war die Schaffung eines gemeinsamen Marktes, in dem sich Waren, Dienstleistungen, Kapital und Arbeitskräfte frei bewegen konnten. Im Lauf der folgenden Jahrzehnte traten weitere Staaten der 1992 dann in Europäische Gemeinschaft (EG) umbenannten Organisation bei. Als wichtiger Meilenstein der europäischen Integration gilt das Schengener Übereinkommen (1985), mit dem Ziel des schrittweisen Abbaus der Kontrollen an den Binnengrenzen zwischen den Mitgliedstaaten. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 traten weitere osteuropäische Länder der Gemeinschaft bei.