Der Zürcher Antistes Heinrich Bullinger (1504–1575) war einer der führenden Vertreter der Schweizer Reformation und ein in ganz Europa bekannter Theologe. Neben der Übertragung seiner lateinischen Schriften in verschiedenste Vernakularsprachen wurde auch ein Großteil seiner deutschen Werke ins Lateinische übersetzt. Letztere Arbeit ging hauptsächlich von Zürich aus und wurde von Bullinger und der örtlichen Pfarrerschaft geleistet. Am Beispiel dieser Texte beleuchtet der Beitrag die reformatorische Übersetzungskultur Zürichs in ihrer translatorischen Praxis und ihren literarisch-publizistischen Ansprüchen und Ambitionen, wobei vor allem die sprachästhetische Dimension im Spannungsfeld der zeitgenössischen Sprachnormdiskussion und des humanistischen Eloquenzideals im Vordergrund steht.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

„Nicht überall rein oder schmuckvoll“ – Anmerkungen zum Sprachstil und seiner Bedeutung im deutsch-lateinischen Übersetzungsschrifttum Heinrich Bullingers (1504–1575)

  • Raphael Schwitter

摘要

Der Zürcher Antistes Heinrich Bullinger (1504–1575) war einer der führenden Vertreter der Schweizer Reformation und ein in ganz Europa bekannter Theologe. Neben der Übertragung seiner lateinischen Schriften in verschiedenste Vernakularsprachen wurde auch ein Großteil seiner deutschen Werke ins Lateinische übersetzt. Letztere Arbeit ging hauptsächlich von Zürich aus und wurde von Bullinger und der örtlichen Pfarrerschaft geleistet. Am Beispiel dieser Texte beleuchtet der Beitrag die reformatorische Übersetzungskultur Zürichs in ihrer translatorischen Praxis und ihren literarisch-publizistischen Ansprüchen und Ambitionen, wobei vor allem die sprachästhetische Dimension im Spannungsfeld der zeitgenössischen Sprachnormdiskussion und des humanistischen Eloquenzideals im Vordergrund steht.