Bisher haben wir uns nur mit einzelnen Objekten befasst, wie z. B. einem Spin- \(\frac{1}{2}\) -Objekt in einem Magnetfeld. Werfen wir eine Münze, landet diese entweder mit Kopf oder mit Zahl nach oben. Die Situation ähnelt jener eines Spin- \(\frac{1}{2}\) -Systems, bei dem wir entweder Spin up oder Spin down messen. Endet der Spin durch die Messung entweder im Zustand \(\left| {u}\right\rangle \) oder \(\left| d\right\rangle \) , so können wir das Ergebnis des Münzwurfs analog durch die Zustände \(\left| H\right\rangle \) oder \(\left| {T}\right\rangle \) , entsprechend head oder tail, darstellen. Werfen wir hingegen einen Würfel, so sind sechs Ergebnisse möglich, nämlich die Augenzahlen Eins, Zwei, Drei, Vier, Fün f und Sechs. Wie sind aber Systeme zu beschreiben, die aus mehreren Objekten bestehen, z. B. zwei Spin- \(\frac{1}{2}\) -Objekte? Zunächst betrachten wir dazu einfache Beispiele.

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Formale Beschreibung von Mehrteilchensystemen

  • Herbert M. Rubin

摘要

Bisher haben wir uns nur mit einzelnen Objekten befasst, wie z. B. einem Spin- \(\frac{1}{2}\) -Objekt in einem Magnetfeld. Werfen wir eine Münze, landet diese entweder mit Kopf oder mit Zahl nach oben. Die Situation ähnelt jener eines Spin- \(\frac{1}{2}\) -Systems, bei dem wir entweder Spin up oder Spin down messen. Endet der Spin durch die Messung entweder im Zustand \(\left| {u}\right\rangle \) oder \(\left| d\right\rangle \) , so können wir das Ergebnis des Münzwurfs analog durch die Zustände \(\left| H\right\rangle \) oder \(\left| {T}\right\rangle \) , entsprechend head oder tail, darstellen. Werfen wir hingegen einen Würfel, so sind sechs Ergebnisse möglich, nämlich die Augenzahlen Eins, Zwei, Drei, Vier, Fün f und Sechs. Wie sind aber Systeme zu beschreiben, die aus mehreren Objekten bestehen, z. B. zwei Spin- \(\frac{1}{2}\) -Objekte? Zunächst betrachten wir dazu einfache Beispiele.