Schlussfolgerungen
摘要
Die Kommunikation zwischen lebenden Organismen mittels chemischer Signale begann lange vor dem Erscheinen des Menschen auf der Erde. Die chemische Kommunikation hat die mehrere Millionen Jahre währende Evolution des Lebens auf unserem Planeten begleitet und ist die Grundlage für die dauerhaften ökologischen Verbindungen zwischen den Organismen. Der hochsensible und empfindliche Kanal der chemischen Kommunikation trägt zur Aufrechterhaltung von Gleichgewicht und Harmonie in der Natur bei. Mit dem Auftauchen des Menschen und seiner Etablierung als dominierender biologischer Spezies auf dem Planeten beginnt sich dieses Gleichgewicht zu verändern. Mit dem Beginn der wissenschaftlich-technischen Revolution hat der Mensch angefangen, massiv in das Leben der Biosphäre einzugreifen. In den letzten 100–200 Jahren haben wir Veränderungen auf der Erdoberfläche erlebt, die den größten Umwälzungen über Millionen Jahre entsprechen. Leider hat sich der Sinn der Menschen für Dankbarkeit, Respekt und Verantwortung gegenüber der Natur viel langsamer entwickelt als der technische Fortschritt. Viele Jahre lang hat der Mensch die Natur als einen Gegner betrachtet, mit dem er erbittert und unerbittlich kämpfen muss. Lange Zeit sahen wir in den Errungenschaften des technischen Fortschritts neue Mittel zum Kampf und zur Unterwerfung der Natur. Es hat lange gedauert, bis wir unsere Zugehörigkeit zur Natur und die Tatsache, dass jede gegen die Natur gerichtete Tätigkeit auch eine Tätigkeit gegen den Menschen selbst ist, erkannt haben. Als Folge des unverantwortlichen menschlichen Handelns sind zahlreiche Pflanzen- und Tierarten für immer vom Erdboden verschwunden. Aber der technische Fortschritt ist eine Tatsache und er ist die Grundlage für die rasante soziale Entwicklung des Menschen. Wie jede andere menschliche Errungenschaft hat auch dieser Fortschritt seine guten und schlechten Seiten. Wir wissen, dass ein Stein, der von der Straße genommen und an einen Stock gebunden wird, sowohl ein Instrument der Arbeit als auch eine Waffe der Zerstörung sein kann. In gleicher Weise sind die Errungenschaften des technischen Fortschritts in einer Hinsicht konstruktiv, in einer anderen jedoch destruktiv.