Die Natur hat die Säugetiere mit einem höher entwickelten Gehirn ausstattete, gleichzeitig hat sie ihnen chemische Hilfsmittel „vorenthalten“. Es ist schwierig, eine annehmbare Erklärung für diese Tatsache zu finden, aber offensichtlich lässt sich ein stärker entwickeltes Nervensystem besser mit starken Zähnen, scharfen Krallen, kräftigen Muskeln und schnellen Füßen kombinieren als mit Giftdrüsen. Es ist jedoch ein Säugetier bekannt, das zu den giftigen Tieren gezählt werden kann. Es handelt sich um das Schnabeltier (Abb. 1). Es hat an den Hinterbeinen einen hohlen Giftstachel, der mit Giftdrüsen verbunden ist. Damit werden einem Räuber Verletzungen zufügt und Gift in den Körper injiziert. Das Gift ist für den Menschen nicht tödlich, aber für kleine Tiere. Chemisch ist das Gift des Schnabeltieres wenig erforscht. Physiologische Studien haben gezeigt, dass es die Blutgerinnung beeinflusst. Es verursacht Gerinnsel, die wichtige Blutgefäße verstopfen können.

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Verfügen Säugetiere über chemische Waffen?

  • Ivan G. Ivanov

摘要

Die Natur hat die Säugetiere mit einem höher entwickelten Gehirn ausstattete, gleichzeitig hat sie ihnen chemische Hilfsmittel „vorenthalten“. Es ist schwierig, eine annehmbare Erklärung für diese Tatsache zu finden, aber offensichtlich lässt sich ein stärker entwickeltes Nervensystem besser mit starken Zähnen, scharfen Krallen, kräftigen Muskeln und schnellen Füßen kombinieren als mit Giftdrüsen. Es ist jedoch ein Säugetier bekannt, das zu den giftigen Tieren gezählt werden kann. Es handelt sich um das Schnabeltier (Abb. 1). Es hat an den Hinterbeinen einen hohlen Giftstachel, der mit Giftdrüsen verbunden ist. Damit werden einem Räuber Verletzungen zufügt und Gift in den Körper injiziert. Das Gift ist für den Menschen nicht tödlich, aber für kleine Tiere. Chemisch ist das Gift des Schnabeltieres wenig erforscht. Physiologische Studien haben gezeigt, dass es die Blutgerinnung beeinflusst. Es verursacht Gerinnsel, die wichtige Blutgefäße verstopfen können.