Der Einsatz von technologischen und digitalen Innovationen in der Gesundheitsförderung und Prävention bietet eine weitere Möglichkeit zur Bewältigung des Präventionsdilemmas. Dieser Einsatz hat die Bereiche der Gesundheitsförderung und Prävention multipliziert und diversifiziert. Er verspricht mehr Zugang, mehr Erreichbarkeit und bessere Möglichkeiten für eine zielgruppenorientierte Ausrichtung der Angebote, welche individuelle Faktoren berücksichtigt. Der Einsatz digitaler Technologien im Kontext der Gesundheitsförderung und Prävention birgt zugleich eine bereits bekannte, große Herausforderung in Bezug auf Chancengleichheit und Teilhabe. Der Trend zur Digitalisierung und Technologisierung der Gesundheitsförderung kann gleichzeitig Teilhabe und Empowerment fördern, aber auch neue Barrieren errichten oder gar den Ausschluss einzelner Gruppen, Individuen oder Gesellschaften verursachen. Die Frage, inwieweit Diversitätsaspekte im Kontext technologiegestützter Angebote der Prävention und Gesundheitsförderung eine Rolle spielen und in welcher Form sie berücksichtigt werden, ist noch nicht ausreichend untersucht worden. Dieser Beitrag richtet den Fokus auf die Potenziale und Herausforderungen eines diversitätsorientierten Ansatzes der digital unterstützen Gesundheitsförderung. Einerseits wird die Aufmerksamkeit auf mögliche Bias, Hürden und ethische Konsequenzen gerichtet, die mit technologiegestützten Interventionen einhergehen. Andererseits sollen mögliche Wege skizziert werden, einen diversitätsorientierten Ansatz bei der Konzeption, Entwicklung und Anwendung von digital unterstützten und technologiebasierten Interventionen in der Praxis zu implementieren.

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Diversitätssensible Perspektiven auf Angebote der technologiegestützten Prävention und Gesundheitsförderung

  • Mariya Lorke

摘要

Der Einsatz von technologischen und digitalen Innovationen in der Gesundheitsförderung und Prävention bietet eine weitere Möglichkeit zur Bewältigung des Präventionsdilemmas. Dieser Einsatz hat die Bereiche der Gesundheitsförderung und Prävention multipliziert und diversifiziert. Er verspricht mehr Zugang, mehr Erreichbarkeit und bessere Möglichkeiten für eine zielgruppenorientierte Ausrichtung der Angebote, welche individuelle Faktoren berücksichtigt. Der Einsatz digitaler Technologien im Kontext der Gesundheitsförderung und Prävention birgt zugleich eine bereits bekannte, große Herausforderung in Bezug auf Chancengleichheit und Teilhabe. Der Trend zur Digitalisierung und Technologisierung der Gesundheitsförderung kann gleichzeitig Teilhabe und Empowerment fördern, aber auch neue Barrieren errichten oder gar den Ausschluss einzelner Gruppen, Individuen oder Gesellschaften verursachen. Die Frage, inwieweit Diversitätsaspekte im Kontext technologiegestützter Angebote der Prävention und Gesundheitsförderung eine Rolle spielen und in welcher Form sie berücksichtigt werden, ist noch nicht ausreichend untersucht worden. Dieser Beitrag richtet den Fokus auf die Potenziale und Herausforderungen eines diversitätsorientierten Ansatzes der digital unterstützen Gesundheitsförderung. Einerseits wird die Aufmerksamkeit auf mögliche Bias, Hürden und ethische Konsequenzen gerichtet, die mit technologiegestützten Interventionen einhergehen. Andererseits sollen mögliche Wege skizziert werden, einen diversitätsorientierten Ansatz bei der Konzeption, Entwicklung und Anwendung von digital unterstützten und technologiebasierten Interventionen in der Praxis zu implementieren.