Medikamentenmonitoring im ambulanten Sektor
摘要
Monitoring ist erforderlich, um das Ansprechen einer Therapie zu beurteilen und diese ggf. anzupassen. Prinzipiell können dafür (1) die Arzneimittelkonzentration, die sich auf (2) klinische Parameter, wie z. B. Blutdruck auswirkt, die wiederum (3) Outcomes, wie Sterblichkeit beeinflussen, bestimmt werden. Da Outcomes oft nicht (rechtzeitig) messbar sind, sind klinische/laborchemische Parameter die Regel. Monitoring erfolgt in fünf Phasen: vor Therapiebeginn, anfängliche Titration, Aufrechterhaltung der Therapiekontrolle, Wiedererlangung der Kontrolle nach Abweichung der Parameter aus dem Zielbereich und Absetzen der Therapie mit spezifischen Messparametern, -intervallen und Entscheidungsgrenzen, die auch normale intraindividuelle Schwankungen der Parameter von echten Abweichungen abgrenzen müssen. Zahlreiche als vermeidbar eingeschätzte unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAWs) könnten bei ausreichendem Monitoring abgemildert oder vermieden werden. Multimedikation erschwert das Monitoring aufgrund potenzieller Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Krankheiten, Koordinationsproblemen der Versorgung sowie Patientenfaktoren wie subjektiver Behandlungslast.