„Ich will mich kategorisch gegen Kategorisierungen wenden.“ Zwölf Fragen über die Form an Zsuzsanna Gahse
摘要
Zsuzsanna Gahse entzieht sich Kategorien. Ihr Werk setzt Sprache, Bild und Musik, Form und Inhalt sowie Geschriebenes und Gesprochenes ins Verhältnis. Schreiben wird zum Dialog, auch mit Autorinnen und Autoren aus der Vergangenheit. Dabei ist nach Gahse das Vergessen des Tradierten einerseits ergiebig für eine freie Begegnung mit der Kunst. Andererseits können formale Einschränkungen Schreibprozesse ankurbeln und Variationen ergeben. So treten die von der Autorin genannten Erzählinseln, „Störe“ und Schriftbilder in den Vordergrund. Indem Gahse Einzeltexte neu mischt, Teile weglässt und wiederholt, entfaltet sich die textuelle Instabilität.