Spezielle Versorgungsformen
摘要
Neben dem kollektivvertraglichen System sind selektivvertragliche bzw. spezielle Versorgungsformen ein Element der wettbewerblichen Gestaltung in der GKV. Es eröffnet Spielraum für Leistungserbringer und Krankenkassen hinsichtlich Qualität und Vergütung und setzt damit Anreize für eine effektivere und effizientere Patientenversorgung. Gerade in der Hämatoonkologie als einem Teil der hochspezialisierten, interdisziplinären und multiprofessionellen sektorübergreifenden Versorgung können spezielle Versorgungsformen möglicherweise Vorteile entfalten. Im vorliegenden Kapitel werden Beispiele im Segment der besonderen (früher integrierten) Versorgung gemäß § 140 a SGB V dargestellt. Des Weiteren wird auf die Disease-Management-Programme, insbesondere Mammakarzinom nach § 137 f SGB V eingegangen und danach auf die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) nach § 116 b SGB V, die das Spektrum spezieller Versorgungsformen bei hämatologisch-onkologischen Indikationen, ihre Inhalte, aber auch die Probleme bei Implementierung und Umsetzung veranschaulichen.